Was wäre geschehen, wenn die DDR nicht untergegangen wäre? Eine alternative Geschichte über Aufbruch, Alltag und das Leben in einem Land, das sich weiterentwickelt hat.
Das ganze Buch soll wirken, als wäre es Mitte der 1980er Jahre in einem DDR-Verlag erschienen. Die Schrift haben wir bewusst gut lesbar gewählt: Sie ist etwa 20 bis 30 % größer als in vielen herkömmlichen Büchern. Mir ist wichtig, dass auch ältere Menschen, die diese Zeit selbst miterlebt haben, das Buch gut lesen können.
560 SeitenHardcoverFadenheftungVersand im Dezember 2026
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„DDR 2.0 – Was wäre, wenn wir geblieben wären?“, mit Versand im Dezember 2026.
Dein Exemplar kommt aus der ersten Auflage.
Ausstattung: Hardcover mit Fadenheftung, Lesebändchen in Bordeaux und cremefarbenem Vorsatzpapier – 560 Seiten im Format 135 × 210 mm mit 39 Grafiken im Stil von Federzeichnungen.
Was du unterstützt: Mit dieser Prämie hilfst du, Druck-, Produktions- und Logistikkosten
des Buchprojekts zu stemmen.
Produkt: Du erhältst die Erstausgabe von „DDR 2.0 – Was wäre, wenn wir geblieben wären?“,
handschriftlich signiert und mit persönlicher Widmung. Versand im Dezember 2026.
Ausstattung: Hardcover mit Fadenheftung, Lesebändchen in Bordeaux und cremefarbenem Vorsatzpapier – 560 Seiten im Format 135 × 210 mm mit 39 Grafiken im Stil von Federzeichnungen.
Besonderheit: Individuelles Exemplar, in dem ich mich persönlich bei dir bedanke
oder – wenn du willst – eine Widmung für eine andere Person hineinschreibe.
Produkt: Du erhältst eine signierte und gewidmete Erstausgabe von „DDR 2.0“
plus einen handgefertigten Ring aus einer original DDR-Münze.
Ausstattung: Hardcover mit Fadenheftung, Lesebändchen in Bordeaux und cremefarbenem Vorsatzpapier – 560 Seiten im Format 135 × 210 mm mit 39 Grafiken im Stil von Federzeichnungen.
Handwerk: Jeder Ring wird einzeln in Handarbeit gefertigt und ist ein echtes Unikat.
Dazu gibt es ein Echtheitszertifikat sowie die Möglichkeit, deine
Wunschgröße anzugeben.
Es gibt diese berühmte Frage: „Was wäre gewesen, wenn?“ Für viele ist es ein kurzer Gedanke – beim Abwasch,
an der roten Ampel oder nachts, wenn der Schlaf woanders übernachtet. Für mich wurde er zu einem zweiten Leben.
1989 stand ich an der Grenze – einer von vielen, unsicher, frierend, aber mit diesem Gefühl im Bauch,
dass sich etwas Großes bewegt. In meiner Version der Geschichte kam keine große Wiedervereinigung
mit Fahnenmeer und politischen Reden. Die DDR blieb bestehen – nicht als Kopie der Vergangenheit,
sondern als Versuch eines Neustarts.
Aus Erinnerungen, Werkhallen, Mopeds, Hinterhöfen und echten Alltagsmomenten entstand die Idee von
DDR 2.0: ein Land, das aus Fehlern lernt, statt sie zu wiederholen. Ein soziales Netz,
das auffängt – aber auch erwartet, dass man selbst mit anpackt. Denn Gemeinschaft ist kein Zuschauersport.
Dieses Buch ist keine trockene Geschichtsstunde, sondern eine Einladung. Eine Mischung aus „Was wäre wenn?“,
persönlicher Biografie, Ost-West-Erfahrungen, Humor und der Frage, wie ein anderes Deutschland hätte
aussehen können, wenn wir geblieben wären.
Meine persönliche Geschichte
Mein Name ist Holger Jacob, Jahrgang 1965, geboren in Gotha, aufgewachsen in der DDR.
Ich gehörte zu denen, die in der Nacht der Grenzöffnung am Übergang Herleshausen standen und losgelaufen sind –
ohne großen Plan, aber mit der Hoffnung, dass jetzt plötzlich alles möglich ist.
Es wurde viel möglich. Ich habe gut verdient, konnte mich mit 40 zur Ruhe setzen und war jahrelang mit dem Wohnmobil unterwegs,
bis ich mit meiner Familie schließlich 16 Jahre in Griechenland hängen geblieben bin. Geld war nie das Problem.
Freiheit auch nicht.
Der Einschnitt im Leben
Dann kam 2014, kurz vor meinem 50., die Diagnose schwere Herzinsuffizienz. „Regeln Sie Ihre Angelegenheiten.“
Solche Sätze sortieren dein Leben gnadenlos. Damals dachte ich mir: Mitnehmen kannst du nichts.
Also habe ich fast mein gesamtes Barvermögen gestiftet, gespendet und verschenkt – und wie man sehen kann, lebe ich noch immer. :)
Und 2024 kam dann noch die Diagnose Demenz dazu. Spätestens dann weiß man:
Erinnerungen müssen festgehalten werden, solange sie noch klar sind.
Schreiben war für mich schon immer ein Ventil. Wenn ich schreibe, ordnet sich das Chaos.
Gefühle, Warnungen, Wut, Hoffnung – alles landet dort, wo es hingehört: draußen, sichtbar, greifbar.
Mein soziales Engagement
Parallel dazu wurde mein soziales Engagement immer stärker. Jedes Jahr verschicke ich Dutzende kostenlose
Lebensmittelpakete an Menschen, denen es wirklich nicht gut geht. Ein Ferienhaus habe ich dauerhaft und
unentgeltlich einem Verein überlassen, damit besonders belastete Menschen dort kostenlos Urlaub machen können.
Vor über zehn Jahren habe ich die Community
„Urlaub gegen Hand“ gegründet
(
https://www.facebook.com/groups/urlaub.gegen.hand
).
Was als kleine Idee begann, wurde zu einer echten Bewegung:
Heute umfasst allein diese Community über eine Viertelmillion Mitglieder
und ist damit die größte alternative Reisecommunity im deutschsprachigen Raum.
Aus einer simplen Grundidee wurde ein Netzwerk, das Menschen verbindet, ihnen Chancen gibt und zeigt,
dass Solidarität auch heute noch funktioniert.
Im Laufe der Zeit habe ich viele weitere Communities ins Leben gerufen und betreut – Gruppen, die das
soziale Miteinander stärken sollen, die Menschen zusammenbringen, Austausch ermöglichen und zeigen,
dass Hilfe und Gemeinschaft nicht veraltet sind. Für mich bleibt der Kern immer derselbe:
Menschen sollen einander wieder wahrnehmen, unterstützen und nicht nur an sich selbst denken.
Dieses Miteinander geht vielerorts verloren – und ich möchte zumindest einen kleinen Teil davon
wieder zurückbringen.
Interview über mein soziales Engagement und die Entstehung von „Urlaub gegen Hand“:
Das Buch – DDR 2.0
DDR 2.0 – Was wäre, wenn wir geblieben wären?
Das Buch ist eine Mischung aus Lebenserzählung, fiktiver Geschichte und politischem Gedankenexperiment.
Es fragt: Wie sähe die DDR heute aus, wenn sie nicht verschwunden wäre – sondern sich weiterentwickelt hätte?
Wie sähe ein System aus, in dem Gemeinschaft, Sicherheit und Solidarität im Mittelpunkt stehen,
ohne wieder in Beton zu enden?
Trotz der ernsten Themen ist der Ton bewusst humorvoll, selbstironisch und manchmal frech.
Es lacht über Systeme, Bürokratie und meine eigenen Fehlentscheidungen – nicht über die Menschen, die darin leben.
Einblicke & Zitate aus dem Manuskript
„Gemeinschaft ist kein Zuschauersport.“
„Das Sozialsystem war kein Dauerurlaub, sondern ein Netz. Es fing dich auf, wenn du gefallen warst, und stellte dich wieder hin.“
„Wer gehen wollte, ging. Dafür musste man niemandem Rechenschaft ablegen. Die meisten blieben.“
„Aus einer kleinen Initiative wurde NesoMi, das Netzwerk Soziales Miteinander – ein Verein, der sich um Menschen kümmert, die sonst schnell übersehen werden.“
„Aber volle Regale allein ergeben noch kein Zuhause.“
Humorvolle Leseproben
Wir trafen uns im „Ringhof“, einer Kneipe, die wie geschaffen war für Geschichten, die man seinen Enkeln später besser nicht im Detail erzählt.
Der Wirt kannte uns, die Stammgäste kannten uns und manchmal hatte ich das Gefühl, selbst die Stühle wussten inzwischen, wer auf ihnen saß.
Die Luft war eine Mischung aus Bier, Rauch und diesem undefinierbaren Duft, der entsteht, wenn zu viele Menschen zu lange so tun,
als hätten sie keinen nächsten Morgen. Die Biergläser standen im Kreis, die Gespräche waren laut und schnell.
Wer bei einem Vereinsfest seine Bockwurst verkaufen wollte, brauchte zeitweise drei Stempel,
einen Hygienenachweis und ein Formular, auf dem er seine Verkaufsabsicht
„im Rahmen gemeinwohlorientierter Freizeitgestaltung“ begründen sollte.
Zum Schreien? War es auch. Irgendwann lachte man trotzdem, weil einem kaum etwas anderes übrig blieb.
Am Nebentisch mischte sich ein älterer Herr ein:
„Im Westen reden sie immer von ‚Freiheit‘. Aber was nützt dir die Freiheit,
wenn du dich abends nicht mehr auf die Straße traust? Bei uns gibt’s vielleicht mehr Regeln,
aber dafür auch mehr Sicherheit.“
Unsere Clique traf sich meistens im Wäldchen – ein Stück Natur,
das gleichzeitig Jugendzentrum, Beratungsstelle und Ringkampf-Arena war.
Wenn einer kein Geld hatte, zahlten die anderen mit.
Wenn einer Ärger zuhause hatte, fand er dort ein offenes Ohr.
Gekloppt, versöhnt, gelacht, geweint – alles innerhalb von fünf Metern Waldboden.
Wer dieses Projekt unterstützt, hilft dabei, Erinnerungen zu bewahren und eine Vision festzuhalten,
in der Menschen nicht gegeneinander leben, sondern miteinander – und in der man über all das auch noch lachen darf.
Ein Buch, das man gern in die Hand nimmt
Format & Umfang
560 Seiten im Format 135 × 210 mm. Mit 39 Grafiken im Stil von Federzeichnungen.
Einband
Fester Hardcover-Einband, Fadenheftung, Kapitalband und ein Lesebändchen in Bordeaux.
Papier
Cremefarbenes Munken Print Cream für den Buchblock und passendes Vorsatzpapier.
Herstellung
Der Buchblock und der Umschlag sind fertig. Der Druck ist bei FINIDR in Tschechien beauftragt.
Das gesamte Buch soll wirken, als wäre es Mitte der 1980er Jahre in einem DDR-Verlag erschienen. Die Schrift ist etwa 20 bis 30 % größer als in vielen herkömmlichen Büchern, damit auch ältere Leserinnen und Leser gut damit zurechtkommen.
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